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FDP | Afghanistan

Westerwelle sieht Fortschritte bei Sicherheitslage

(08.01.2013) Außenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Entwicklung der Sicherheitslage in Afghanistan geäußert. Es sei eine "große Erleichterung", dass im Jahr 2012 kein deutscher Soldat ums Leben kam. Ein gutes Zeichen sieht der Außenminister auch in der Ankündigung der Regierung in Kabul, die Sicherheitsverantwortung früher als erwartet übernehmen zu können. Der Wehrbeauftragte Hellmut Königshaus (FDP) sprach von einer Trendwende.

Erstmals seit Beginn der Mission der internationalen Friedenstruppen (ISAF) in Afghanistan vor elf Jahren hatte das deutsche Kontingent keine Toten zu beklagen. "Auch das zeigt, dass sich die Sicherheitslage trotz Rückschlägen weiter stabilisiert hat", sagte Außenminister Westerwelle am Mittwoch in Berlin.


Der Einsatz bleibt gefährlich

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Die afghanische Regierung hatte zu Wochenbeginn mitgeteilt, dass die Übernahme der Sicherheitsverantwortung durch einheimische Kräfte schneller voranschreite, als im Zeitplan vorgesehen. "Die Konsolidierung der Sicherheitsverantwortung in afghanischen Händen ist die wichtigste Voraussetzung, um den Abzug der internationalen Kampftruppen wie geplant fortsetzen und im nächsten Jahr abschließen zu können", sagte Westerwelle.


Zugleich warnte der Außenminister davor, die Risiken der Mission am Hindukusch zu unterschätzen. "Für eine Entwarnung ist es zu früh. Der Einsatz bleibt gefährlich, wir müssen weiterhin auf Rückschläge gefasst sein."


Wehrbeauftragter: Appelle für verbesserte Ausrüstung waren erfolgreich


Der ISAF-Kommandeur in Nordafghanistan, General Erich Pfeffer, bestätigte, dass es deutliche Fortschritte im deutschen Zuständigkeitsbereich gegeben habe. Dafür macht der Wehrbeauftragte des Bundestages, Königshaus, auch die verbesserte Ausstattung der Soldaten verantwortlich. "Wir haben bei der Schutzausrüstung ein Niveau erreicht, das wirklich am oberen Rand dessen liegt, was auch bei den Verbündeten üblich ist", sagte Königshaus der "dpa".


Unter anderem stünden nun ausreichend geschützte Geländefahrzeuge zur Verfügung. "Das beharrliche Drängen auf bessere Ausrüstung und Ausbildung hat Erfolg gehabt", bilanzierte der Wehrbeauftragte. Königshaus hatte wiederholt auf sicherheitsrelevante Defizite bei den in Afghanistan stationierten deutschen Truppen hingewiesen.


Źródło: www.liberale.de

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