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Gewerkschaft Ufo: Kommende Woche an zwei Tagen Streik bei Eurowings


/ 28.10.2016 / Schon am Donnerstag fielen Hunderte Flüge aus, fast 40 000 Passagiere waren betroffen. Doch die Kabinengewerkschaft Ufo will auch in der
kommenden Woche ihre Muskeln bei Eurowings spielen lassen.

Berlin/Düsseldorf (dpa) - Auch in der kommenden Woche müssen sich
Kunden von Eurowings auf massive Einschränkungen und Flugausfälle
einstellen. Die Kabinengewerkschaft Ufo will an zwei Tagen zu
weiteren Streiks bei der Lufthansa-Tochter aufrufen. Das sagte
Ufo-Vorstand Nicoley Baublies am Donnerstag der Deutschen
Presse-Agentur in Berlin. An welchen Tagen und zu welchen Zeiten der
Ausstand weitergehen solle, gab die Gewerkschaft noch nicht bekannt.

«Die Arbeitgeber gießen nur Öl ins Feuer», kritisierte Baublies. «Die
genaue Zeitenlage werden wir noch bekannt geben.» Nach Darstellung
von Ufo rief Eurowings Beschäftigte während der ganztägigen Streiks
am Donnerstag an und forderte sie zum Streikbrechen auf.

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Die Arbeitsniederlegungen beim Billigableger des Lufthansa-Konzerns
hatten am Donnerstag einen großen Teil des Flugbetriebs bei Eurowings
lahmgelegt. Nach Angaben der Airline fielen nahezu alle
innerdeutschen Flüge aus. Auch im Europa-Verkehr sollte es erhebliche
Behinderungen geben. Insgesamt wurden 393 von 551 geplanten
Eurowings-Flügen vor allem in Düsseldorf, Köln/Bonn, Stuttgart,
Hamburg und Berlin gestrichen.

Von den insgesamt betroffenen knapp 40 000 Passagieren seien
allerdings fast alle noch in der Nacht rechtzeitig informiert worden,
berichtete der Eurowings-Sprecher. Nur etwa 1000 seien am Vormittag
noch zu den Flughäfen gekommen, um auf andere Linien oder die Bahn
umzubuchen. Die Teilgesellschaften Eurowings GmbH und Germanwings
betreiben zusammen 81 der insgesamt 92 Flugzeuge, die unter dem
Markennamen Eurowings beworben werden.

Die Lufthansa-Tochter prüft wegen des 24-Stunden-Streiks auch den
Gang zum Arbeitsgericht. «Wir werden jetzt juristisch untersuchen,
wer für diesen Streik die Verantwortung trägt und behalten uns
entsprechende rechtliche Schritte vor», sagte ein Eurowings-Sprecher
der Deutschen Presse-Agentur. Der Streik sei unverhältnismäßig.


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